Wenn alle Jahre wieder Weihnachtskerzen brennen und der Duft
von Plätzchen im Raum schwebt, ist es Zeit für besinnliche Worte.

Für Ihre Treue und die immer gute Zusammenarbeit möchte ich
mich von ganzem Herzen bedanken.

Ich wünsche Ihnen fröhliche und besinnliche Weihnachtstage,
Zeit für Ruhe und Entspannung.

Viel Erfolg für das Jahr 2015

wünscht Ihnen und Ihren Angehörigen

Ihr
Steuerberater
Dipl.-Finanzwirt
Günter Stein

 

Sie haben die Möglichkeit, die Durchführung einer Veranlagung zur Einkommensteuer zu beantragen, wenn es um die Anrechnung von Lohnsteuer geht. Davon betroffen sind nicht die Pflichtveranlagungen.

Den Antrag können Sie allerdings nur im Rahmen der Festsetzungsfrist (§ 169 Abs. 2 Nr. 2 Abgabenordnung) stellen; diese beträgt 4 Jahre (siehe auch § 46 Abs. 2 Nr. 8 EStG).

Um den Antrag für 2010 noch wirksam stellen zu können, muss die Einkommensteuererklärung 2010 bis zum 31.12.2014 bei dem Finanzamt eingehen; dass die Bescheiderteilung erst nach diesem Termin erfolgt ist ohne Bedeutung (sog. Ablaufhemmung).

Gerne stehe ich Ihnen für eine kurzfristige Erledigung zur Verfügung.

REVERSE-CHARGE-VERFAHREN BEI BAULEISTUNGEN
Hinweise für den leistenden Unternehmer.

Ich möchte in diesem Zusammenhang nochmals auf die Änderung ab 01.10.2014 hinweisen, da diese Fälle in der Praxis oft nicht hinreichend beachtet werden.

Damit die Steuerschuldnerschaft auf den Leistungsempfänger übergeht, somit der leistende Unternehmer keine Umsatzsteuer fakturieren muss, hat der Leistungsempfänger bei Bauleistungen (§ 13b Abs. 2 Nr. 4 Satz 1 UStG) eine entsprechende Bescheinigung des Finanzamts (USTAE § 13b Abs. 3-5) dem leistenden Unternehmer vorlegen.

Nur diese Bescheinigung nach dem Vordruckmuster UST 1 TG bietet Rechtssicherheit!

Diese Bescheinigung wird auf Antrag erteilt, wenn (einfach ausgedrückt) mindestens 10% des Weltumsatzes Bauleistungen darstellen. Eine Glaubhaftmachung gegenüber dem Finanzamt reicht aus.

Legt Ihnen als leistendem Unternehmer der Leistungsempfänger diese Bescheinigung NICHT vor, ist die Rechnung (zunächst) mit Umsatzsteuer zu erstellen, um den Leistungsempfänger zu bewegen, sich diese zu beschaffen und Ihnen vorzulegen (Rechnungskorrektur).

Geschenke anlässlich von Betriebsveranstaltungen
Hier wird die Grenze von 40,00 € auf 60,00 € angehoben (Einbeziehung in den Freibetrag von 110,00 €). Soweit die Grenze überschritten wird, kann die Lohnsteuer mit 25% pauschaliert werden. Fundstelle: R 19.5 Abs. 6 LStÄR Arbeitsessen
Es liegen nicht steuerbare Aufmerksamkeiten an die Arbeitnehmer vor, wenn der Arbeiter an diese Speisen (unentgeltlich) überlässt, es sich um einen außergewöhnlichen Arbeitseinsatz handelt und der Wert der Speisen 60,00 € (bis 2014: 40,00 €) nicht überschreitet. Aufmerksamkeiten
Die bisherige Freigrenze von 40,00 € wird auch hier ab 01.01.2015 auf 60,00 € angehoben. Es handelt sich hierbei um Sachzuwendungen, wie Bücher, Blumen, etc., dei dem Arbeitnehmer aufgrund eines persönlichen Ereignisses (wie z. B. Hochzeit, Geburtstag, Scheidung) zugewendet werden. Fundstelle: R 19.6 Abs. 1 LStÄR. Gutscheine
Die bislang günstige Regelung des Bundesfinanzhofs soll nunmehr durch das Jahressteuergesetz 2015 zu den Akten gelegt werden. Die bisherige Freigrenze von 44,00 € soll ab 01.01.2015 auf 20,00 € gesenkt werden. Im Übrigen soll, so die Auffassung des Bundesrats, geregelt werden, dass u. a. Gutscheine, die auf einen Geldbetrag lauten, nicht unter § 8 Abs. 2 EStG fallen sollen (somit keine Anwendung der Freigrenze).
Der bisherige Betrag von 44,00 € stellt einen Bruttobetrag dar.
Durch das sog. Gewohnheitsrecht (regelmäßige und wiederholte Zahlung des steuerfreien Sachlohns von 44,00 €) besteht für den Arbeitgeber die Verpflichtung, diesen Betrag von 44,00 € auch ab 2015 weiter zu bezahlen (Steuer- u. Sozialversicherungspflicht, da Freigrenze von 20,00 € überschritten!!!). Auch eine bislang, durch die 44,00 € vorgenommene Gehaltserhöhung, hat ab 2015 weiterhin Bestand (volle Steuer- u. Sozialversicherungspflicht).
Zu dieser Thematik müssen ggf. Gespräche zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer geführt werden, ob u. U. Einverständnis mit Sachzuwendungen von nunmehr 20,00 € herbeigeführt werden kann (u. U. Änderung des Arbeitsvertrages).


Nun doch!
ANERKENNUNG VON ELEKTRONISCHEN KONTOAUSZÜGEN ALS BUCHUNGSBELEG

Dass man online Bankgeschäfte tätigt ist in der heutigen Zeit keine Ausnahme mehr. Bislang erkannte die Finanzverwaltung elektronische Kontoauszüge nicht als Buchungsbeleg an. Um auf der sicheren Seite zu sein, musste man als Unternehmer parallel die Kontoauszüge in Papierform vorhalten.

Das Bundesministerium der Finanzen nahm den Vorschlag der Deutschen Kreditwirtschaft auf und teilte bereits am 24.07.2014 mit, unter den den folgenden Voraussetzungen elektronische Kontoauszüge als Buchungsgrundlage anzuerkennen:Nun doch!
ANERKENNUNG VON ELEKTRONISCHEN KONTOAUSZÜGEN ALS BUCHUNGSBELEG

Dass man online Bankgeschäfte tätigt ist in der heutigen Zeit keine Ausnahme mehr. Bislang erkannte die Finanzverwaltung elektronische Kontoauszüge nicht als Buchungsbeleg an. Um auf der sicheren Seite zu sein, musste man als Unternehmer parallel die Kontoauszüge in Papierform vorhalten.

Das Bundesministerium der Finanzen nahm den Vorschlag der Deutschen Kreditwirtschaft auf und teilte bereits am 24.07.2014 mit, unter den den folgenden Voraussetzungen elektronische Kontoauszüge als Buchungsgrundlage anzuerkennen:

1. Eigenständige Überprüfung durch den Steuerpflichtigen auf Richtigkeit
2. Dokumentation dieser Prüfung in Form eines Protokolls

Ausschlaggebend für diese Erleichterung war vor allen Dingen der Vortrag der Deutschen Kreditwirtschaft insoweit, als diese darauf hinwies, dass die Kunden innerhalb der Aufbewahrungsfristen zu jedem Zeitpunkt einen Ausdruck der elektronischen Bewegungen in Papierform von ihrer Bank erhalten können.

In einem persönlichen Gespräch möchte ich Sie gerne über den Zugang zu dieser Erleichterung informieren und die entsprechenden individuellen Voraussetzungen mit Ihnen besprechen.

1. Eigenständige Überprüfung durch den Steuerpflichtigen auf Richtigkeit
2. Dokumentation dieser Prüfung in Form eines Protokolls

Ausschlaggebend für diese Erleichterung war vor allen Dingen der Vortrag der Deutschen Kreditwirtschaft insoweit, als diese darauf hinwies, dass die Kunden innerhalb der Aufbewahrungsfristen zu jedem Zeitpunkt einen Ausdruck der elektronischen Bewegungen in Papierform von ihrer Bank erhalten können.

In einem persönlichen Gespräch möchte ich Sie gerne über den Zugang zu dieser Erleichterung informieren und die entsprechenden individuellen Voraussetzungen mit Ihnen besprechen.

Sollte dies für Sie von Interesse sein, vereinbaren Sie bitte einen individuellen Beratungstermin.