DIE SELBSTANZEIGE BEI DER UMSATZSTEUER

Sofern sich im Rahmen der Jahresabschlusserstellung herausstellen, dass sich, aus welchen Gründen auch immer, eine "hohe" Umsatzsteuernachzahlung ergeben wird, dann sollten die maßgeblichen VORANMELDUNGEN berichtigt und übermittelt werden.
Je nach Interpretation des zuständigen Sachbearbeiters liegt (nur) eine Nacherklärung (ohne jeden Strafcharakter) nach § 153 AO oder definitiv eine strafbefreiende Selbstanzeige vor.

Die Abgabe einer Jahreserklärung mit der Umsatzsteuernachzahlung ist zu vermeiden, da in diesem Fall für die Annahme einer strafbefreienden Selbstanzeige weitere Voraussetzungen erfüllt sein müssen ( § 371 AO). Insbesondere tritt Straffreiheit dann nicht ein, wenn die Nachzahlung 25.000,00€ beträgt (Achtung: keine Saldierung mit Vorsteuer!).

Gerne stehe ich Ihnen zu einem persönlichen Gespräch zur Verfügung. Es sind vorliegend nur redaktionelle Feinheiten. Bei Nichtbeachtung kann es alledings zu einem "bößen Erwachen" kommen. Ab dem 01.01.2015 ist dies für zurückliegende Jahre möglich.